Ascorbinsäure ist der chemische Begriff für Vitamin C. Es ist in vielen Obst- und Gemüsesorten sowie in Milch vorhanden. Unser Körper braucht Vitamin C zum Aufbau von Bindegewebe, Knorpeln und Knochen und durch Stimulation stärkt es unser Immunsystem. Ein Vitamin C-Mangel würde zu Skorbut führen, an der im Mittelalter viele Seefahrer litten, da es auf den Schiffen keine Ascorbinsäure-Quelle gab.
Ascorbinsäure wird in Getränken als Antioxidationsmittel verwendet. Diesen Effekt kann man sehr schön an dem Braunwerden von Bananen oder Äpfeln erkennen. Würde man in einem Experiment eine mit Ascorbinsäure behandelte Banane neben eine unbehandelte legen, würde man beobachten, dass die unbehandelte Banane sehr viel schneller oxidiert – also braun wird. Somit werden sauerstoffbedingte Geschmacksveränderungen in zum Beispiel Energy-Drinks verhindert. Zudem versetzt man Süßigkeiten und Getränke mit Ascorbinsäure um den Vitamin C-Gehalt zu erhöhen. Ist ein anderer Effekt der Ascorbinsäure gewollt, muss der Zusatz auf der Verpackung auch als Ascorbinsäure angegeben werden, nicht als Vitamin C.
Ascorbinsäure gilt als unbedenklich und es gibt keine von Gesundheitsämtern festgelegte Empfehlung oder gesetzlich verankerte Maximaldosis. Überschüssiges Vitamin C, welches der Körper nicht mehr aufnimmt wird über Urin wieder ausgeschieden.
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