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Energy-Drink Dose RedBull
Red Bull - Die Dose

Abgemahnt von Red Bull: Betreiber der Clubs Cult und Location 3 soll 1379 Euro Strafe zahlen

Energy-Drink Dose RedBull
Red Bull zählt zu den beliebtesten Energy-Drinks

Red Bull ist nach wie vor bei vielen Leuten der beliebteste Energy-Drink, was nicht zuletzt auch daran liegen mag, dass es das Getränk schon sehr lange auf dem Markt gibt. Der Konzern legt ebenfalls großen Wert darauf, dass auch Red Bull drin ist wo Red Bull draufsteht und man nicht nur den guten Namen der Firma nutzt, um damit einen anderen Drink zu bewerben. Um zu überprüfen, ob sich die Betreiber von Clubs an Verträge halten und ob auch wirklich Red Bull ausgeschenkt wird, wenn Red Bull bestellt wird, schickt die Firma allem Anschein nach Testkäufer in Clubs und Bars. Ist man bei Red Bull dann der Meinung, der Betreiber hält sich nicht an das Gesetzt, wird abgemahnt.

Satte 1379,80 Euro soll Mahmood Alkassaby nun an Red Bull zahlen, da angeblich ein falscher Energy-Drink ausgeschenkt worden ist. Seit knapp zwölf Jahren betreibt Alkassaby nun die Clubs „Cult“ und „Location 3“ und hatte noch nie derartige Probleme. Nach eigenen Angaben wird seit circa 2 Jahren kein Red Bull mehr ausgeschenkt, sondern Schwarze Dose 28. Auf diesen Umstand wird sogar mit einem Schild ausdrücklich hingewiesen. Man sollte nun also meinen, dass keine Missverständnisse entstehen sollten. Doch vor ein paar Tagen hat er von einem Anwaltsbüro in Frankfurt Post bekommen. Die Juristen unterstellen dem Betreiber in der Abmahnung „Unterschiebens falscher Ware“ und das „den Gästen bei der Bestellung eines ‚Red Bull Wodka‘ kein ‚Red Bull‘ mit Wodka ausgeschenkt“ worden sei. Dies sei durch Testkäufe herausgefunden worden und sei eine Verletzung des Markenrechts.

„Ich sehe ja ein, dass die das prüfen, wenn man einen Vertrag mit ihnen hat“, sagt Mahmood Alkassaby, „aber so sieht das aus, als würden sie uns einfach eins auswischen wollen!“ erklärte er gegenüber mopo.de. Die nun beauftragen Anwälte sollen prüfen, ob die Abmahnung und die geforderte Summe von 1379 Euro gerechtfertigt ist. Natürlich trägt Red Bull gegenüber den Kunden eine gewissen Verantwortung und muss dafür sorgen, dass die Marke nicht unrechtmäßig zum Bewerben von Produkten genutzt wird. Auf der anderen Seite muss man auch die Gegebenheiten in einem Club berücksichtigen. Es ist laut und der Barkeeper steht ziemlich unter Stress, wenn viele Gäste am Tresen stehen. Eigentlich könnte Red Bull auch froh darüber sein, dass Red Bull sich als gängige Bezeichnung für Energy-Drinks etabliert hat…

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3 Kommentare

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    man sagt generell meistens red bull wenn man in einer bar oder disco ist…der name hat sich in allen köpfen eingebrannt, und viele kennen die unterschiedlichsten energy drinks gar nicht. ich glaube die meisten denken dass das getränk selber red bull heißt ;). aber ich find trotzdem sollte man es nicht als red bull wodka verkaufen, wenn tatsächlich schwarze dose 28 drin ist, dann sollte man schon so schlau sein und es enfach nur wodka E nennen 🙂

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    Yanneck Schleese

    Ich persönlich bin auch der Meinung, dass das „Problem“ darin besteht, dass Red Bull als Marke einfach immer und überall präsent ist und viele mit dem Namen sofort einen Energy-Drink assoziieren.

    Natürlich sollte man dann trotzdem keinen Red Bull Wodka verkaufen, wenn es sich eigentlich um ein Schwarze Dose 28 handelt. Ich denke einfach der Barkeeper wollte jetzt einfach nicht stundenlang erklären, was da eigentlich drin ist und was es mit der anderen Dosen auf sich hat.

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    Na ja, ich bin auf Red Bulls Seite. Wenn ich einen „Red Bull mit Vodka“ bestelle, erwarte ich einen Red Bull mit Vodka. Ich will nicht erst das Kleingedruckte auf der Getränkekarte studieren müssen, um herauszufinden, dass ich bei einem Red-Bull-Mischgetränk kein Red Bull bekomme.

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