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Holunder, Elderflower, Elderberry

Zitrone

Bei der klassischen Zitrone handelt es sich um eine Frucht aus Gattung der Rautengewächse.

Die bei Lebensmitteln verwendete Zitronengattung Citrus × limon ist eine etwa faustgroße strahlend gelbe Frucht. Alle folgenden Angaben beziehen sich auf die Frucht der oben genannten Gattung. Trotz dieser Festlegung sind dort weitere Kreuzungen und Züchtungen möglich. Unterschiede in den Eigenschaften der Frucht sind die Folge.

Im Inneren sind acht bis zehn Segmente, die von dünnen Häutchen voneinander abgetrennt sind, mit hellgelben Saftschläuchen gefüllt. Zwischen den Schläuchen finden sich die glatt zugespitzen Samen wieder. Diese sensiblen Segmente werden durch eine kräftige Schale vor Stößen und Beschädigungen geschützt. In der Schale befinden sich eine Vielzahl von Drüsen, die die etherischen Öle beherbergen. Wird die Schale beschädigt, zusammengedrückt oder stark gebeugt, so treten die stark aromatischen Duftstoffe und ätherischen Öle aus. Im Gegensatz zur Orange lässt sich eine Zitrone in der Regel nicht schälen, da die Schale mit den Segmenten verwachsen ist. Die Zitrusfrucht wächst an einem drei bis sechs Meter hohen Baum bzw. Strauch. Es gibt keine festgelegte Blütezeit, sodass Früchte und Blüten zur selben Zeit vorhanden sind. Aus der befruchteten Blüte entsteht eine kleine grüne Frucht, die sich im Verlauf der Reife zur oben beschriebenen gelben Frucht entwickelt.

Die Inhaltsstoffe einer Zitrone werden vielfältig benötigt und verwendet. 100 Gramm Zitrone haben 151 kJ (35 kcal). Neben dem wohl bekanntesten Inhaltsstoff, der Ascorbinsäure (Vitamin C) (51 mg), sind B-Vitamine, Magesium, Kalium, Calcium, Phosphor, Limonen, Citral, Flavonoide, Rutin und Pektin enthalten. Zur Unterstützung des Immunsystems bei Erkältungen und grippalen Infekten wird oft zum Verzehr geraten. Meistens werden lediglich die Säfte, Sanftkonzentrate oder nur die Aromen zur Herstellung der Lebensmittel genutzt.

In der Naturheilkunde lassen sich weitere Zubereitungsarten finden. Als „Klassiker“ bei Erkältungen gibt es die „Heiße Zitrone“, zur Erfrischung Zitronenwasser, einen verdauungsfördernden Zitronenschalentee, Zitronenschalen als Gewürz bei Kuchen und Gebäck sowie das Zitronenöl, das bei Massageölen eine Verwendung findet.

Ursprünglich soll die Zitronen aus dem Norden Indiens oder Pakistans die Welt erobert haben. Die ersten nachweisbaren geschichtlichen Vermerke, stammen aus dem Jahr 1000 aus China und dem Mittelmeerraum. Heutzutage bauen fast alle subtropischen Länder diese Frucht an. Führend sind Mexiko, Indien, der Iran und Spanien. Der Anbau verlangt ein gleichbleibend warmes und feuchtes Klima.

Wie bereits angesprochen sind Zitronen ein ideales Lebensmittel bei Erkältungskrankheiten. Zu beachten ist allerdings, dass beim Fruchtanbau immer mehr Pestizide, Herbizide, Insektizide und Fungizide zum Einsatz kommen. Nicht nur die zu bekämpfenden Organismen, sondern jede Form von Leben wird durch sie beeinflusst. Die Argumentation der Unschädlichkeit der geringen und kontrolliert eingesetzten Mengen fehlt jede Grundlage. Kleinste Mengen und die Kombination verschiedener Mittel schädigen den menschlichen Organismus. Biologisch gewonnene Früchte senken die Belastung durch die fehlende oder weniger intensive Verwendung der Pflanzenschutzmittel.

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