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Black Scorpion im Test – Heterometrus laoticus

Die Black-Scorpion-Dose

Beschreibung:

Der Markt für Low-Budget-Energy-Drinks boomt und so ist nicht verwunderlich, dass auch der Testbericht heute ein solches Getränk vorstellt: den Black Scorpion. Verantwortlich für diesen Drink ist die DI PALATO GmbH aus Simbach am Inn. Viel lässt sich über diesen Energy-Drink nicht sagen. Der Black Scorpion hat nicht einmal eine eigene Internetpräsenz und auch auf der Seite des Herstellers lässt sich nichts über dieses Getränk finden. Klar ist, dass es sich um einen klassischen Energy-Drink handelt und dieser pfandfrei zu kaufen ist. Was ihn geschmacklich ausmacht, wird der folgende Test herausfinden.

Geruch:

Bei diesem Geruch gibt es keinen Zweifel, dass es sich hier um einen klassischen Energy-Drink handelt. Er ist sehr süß, hat den für einen Energy-Drink typischen, künstlichen Charakter und ist recht intensiv.

Geschmack:

Es fällt direkt beim ersten Schluck auf, dass der Black Scorpion ein sehr süßer Vertreter seiner Art ist. Zunächst schmeckt dieser Drink nur süß. Die Säure ist nur schwach vorhanden und tritt erst im geschmacklichen Hintergrund zum Vorschein. Auch geschmacklich handelt es sich zweifelsfrei um einen klassischen Energy-Drink. Der Black Scorpion nimmt dabei eher milde Züge an, die durch das Ungleichgewicht von Süße und Säure verursacht wird. Im Eigengeschmack des Black Scorpions kommt zudem eine angenehme und direkte Karamell-Note zustande, die diesem eigentlich relativ normalen Energy-Drink-Geschmack noch etwas eigenes verleiht. Generell hat man mit dem Black Scorpion also keinen geschmacklichen Experimente gewagt und auf einen milden klassischen Energy-Drink-Geschmack gesetzt. Leider wirkt dieser aber auch nicht besonders hochwertig.

Koffeingehalt:

31,5 mg pro 100ml

Black Scorpion100 ml enthalten
Brennwert:207 kJ / 49,47 kcal
Eiweiß:0,4 g
Kohlenhydrate:11,3 g
davon Zucker:12,3 g
Fett:0,1 g
davon gesättigte Fettsäuren:0,1 g
Ballaststoffe:0,1 g
Natrium:0,1 g
Niacin:7,92 mg / 50% RDA
Pantothensäure:1,98 mg / 33% RDA
Vitamin B6:2 mg / 143% RDA
Vitamin B12:2 µg / 80% RDA
Vitamin B2:0 mg / 0% RDA
Vitamin C:0 mg / 0% RDA
Biotin:0 µg / 0% RDA
Folsäure:0 µg / 0% RDA
Black Scorpion im Glas

Zutaten:

Molkenerzeugnis, Wasser, Zucker, Citronensäure (E330), Kohlensäure (E290), Natriumcitrate (E331), Aroma Koffein, Taurin, Ammoniak-Zuckerkulör (E150c), Natriumbenzoat (E211), Aroma, Nicotinsäureamid (Vitamin B3), Pantothenat (Vitamin B5), Pyridoxin (Vitamin B6), Cobalamin (Vitamin B12)

Fazit und Wirkung:

Geschmacklich ist man mit dem Black Scorpion kein Risiko eingegangen und hat einen eher unspektakulären klassischen Energy-Drink entwickelt. Für einen Low-Budget-Energy-Drink ist der Geschmack auch gut gelungen. Vom Hocker reißt mich dieses Getränk aber nicht wirklich; auch weil der Black Scorpion einen leicht störenden Nachgeschmack entwickelt. Vom Geschmack her ist der Black Scorpion meiner Meinung nach im Mittelfeld einzuordnen. Negativ fiel mir aber auf, dass diesem Getränk, unnötiger Weise, in Form von Natriumbenzoat, Konservierungsstoffe hinzugesetzt worden sind. Erfahrungsgemäß braucht man diese nicht in einem Energy-Drink. Die hohe Menge an Zucker reicht im Normalfall völlig aus um einen klassischen Energy-Drink für mindestens zwei Jahre haltbar zu machen. Und vom Zucker ist auch im Black Scorpion reichlich vorhanden. Den Einsatz solcher Substanzen hinterfragen wir besonders kritisch.

Optisch ist erkennbar, dass es sich hier um einen Low-Budget-Energy-Drink handelt. Das Design ist gerade einmal dreifarbig und wirkt etwas lustlos gestaltet. Allerdings ist die Kombination von schwarz und grün relativ selten auf solchen Dosen zu finden, deshalb hat das Design dennoch einen hohen Wiedererkennungswert. Des Weiteren eignet sich ein Skorpion meiner Meinung nach sehr gut um einen Energy-Drink zu bewerben und ihm einen Charakter zu verleihen. An der Umsetzung kann man allerdings in diesem Fall noch feilen. Ein Manko ist beispielsweise der ziemlich hässliche Barcode unten links auf der Front. Mit solchen Dingen kann man ein solches Design durchaus kaputt machen. Andererseits muss man beachten, dass bei Low-Budget-Drinks als erstes an den Äußerlichkeiten gespart wird, und diese Ersparnis sich auf den Preis des Getränks niederschlägt. Aus der Sicht hat man hier sicherlich alles richtig gemacht. Wirkungstechnisch ist dies ein durchschnittlicher Energy-Drink. Koffeinmenge und Zuckergehalt garantieren einen belebenden Effekt, aber mit Drinks, die zusätzlich noch, beispielsweise Guarana enthalten, kann der Black Scorpion, verständlicher Weise, nicht mithalten. Insgesamt ist das Testergebnis also eher durchwachsen. Von mir aus kommt der Black Scorpion nicht über 3 von 5 Sternen hinaus.

Erhältlich als:

  • 250 ml Dose ohne Pfand (EAN: 57827006131000000050) Bild der Verpackung

Ernährungshinweise:

Pro

  • vegetarisch

Kontra

  • Zucker
  • nicht vegan
  • Konservierungsstoffe
  • Lactose
  • künstliche Farbstoffe
Erhöhter Koffeingehalt! Nur in begrenzten Mengen Verzehren. Beim Konsum grösserer Mengen im Zusammenhang mit ausgiebiger sportlicher Betätigung oder dem Genuss von alkoholischen Getränken können unerwünschte Wirkungen nicht ausgeschlossen werden. Erzeugnis für Kinder, Schwangere, Stillende und koffeinempfindliche Personen nicht zu empfehlen.

Besonderheiten der Dose:

Die Dose des Black Scorpion ist mit einem schwarzen Stay-On-Tab-Verschluss ausgestattet:

Schwarzer Stay-On-Tab-Verschluss der Black-Scorpion-Dose

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Black Scorpion

Optik:

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      Wirkung:

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        Preis/Leistung:

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          Black Scorpion 0 10 0 0 Black Scorpion
          Hersteller:
          Hergestellt in der EU
          DI PALATO GmbH
          Adolf-Kolping-Str. 34
          84359 Simbach am Inn
          Deutschland
          Hersteller-Homepage: http://palato.de/

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          2 Kommentare

          1. default avatar

            ein typisches beispiel für molke e-drinks

            ich habe genau den selben black scorpion aus österreich getrunken, ohne molkeerzeugniss, der schmeckt viel besser als dieser für den deutschen markt hergestellten drink.

            ich bin deswegen auch gegen die pfandpflicht aus dosen.

            • default avatar

              Wir konnten in den letzten Tagen beobachten, dass immer mehr Hersteller auf die Zugabe von Molkenerzeugnissen verzichten und wieder zu Wasser greifen. Die Dosen fallen dann zwar wieder unter die Pfandpflicht, aber wie du bereits sagtest, ist der Geschmack meiner Meinung nach besser. Es gibt zwar auch Energy-Drinks, die speziell durch die Zugabe von Molkenerzeugnissen so schmecken, wie sie nunmal schmecken (ich denke da zum Beispiels an Koks). Unseren Informationen zu Folge wird es auch die Sorte „Action“ nicht mehr bei bekannten Ein-Euro-Läden zu kaufen geben, da diese keine pfandpflichtigen Dosen im Sortiment haben wollen.

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