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Monster Absolutely Zero Dose
Monster Absolutely Zero Dose

Tod durch Überdosis Koffein – 14-jähriges Mädches erleidet Herzstillstand

Monster Absolutely Zero Dose und Drink im Glas
Monster Absolutely Zero Dose und Drink im Glas

Immer wieder gibt es Gerüchte, dass Menschen auf Grund des Konsums von Energy-Drinks und der daraus resultierenden Dosis Koffein gestorben seien. Viele dieser Gerüchte halten sich hartnäckig – besonders in Internet-Foren und bei Gesundheitsexperten. Nun gibt es jedoch in den USA einen Fall, der für Aufsehen sorgt. Die 14-jährige Anaïs F. trinkt innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden 1,5 Liter des Energy-Drinks „Monster“ und stirbt daraufhin an einem Herzstillstand. Eineinhalb Liter Monster entsprechen knapp 3 Dosen des Getränks, zumindest wenn man von den üblichen 500ml-Dosen ausgeht, wie man sie beispielsweise auch in deutschen Supermarktregalen finden kann.

Überdosis Koffein nach drei Dosen „Monster“

Das sich nach der verzehrten Menge eine beachtliche Dosis Koffein im Körper befindet, kann wohl nicht bestritten werden. Zumal in den USA andere Höchstwerte gelten als in Deutschland. Hierzulande sind maximal 32 mg Koffein auf 100 ml erlaubt. In den USA liegt die Höchstgrenze bei 71,5 Milligramm Koffein je 0,35 Liter, was sogar einem Wert unter der in Deutschland zugelassenen Menge Koffein pro 100 Milliliter entspricht. Das Getränk, das Anaïs F. zum Verhängnis wurde, ist jedoch nicht als Erfrischungsgetränk zugelassen, sondern als Nahrungsergänzung. Für Letztere gelten andere – deutlich höhere – erlaubte Mengen Koffein.

Herzstillstand als Todesursache

Die Hinterbliebenen des Kindes verklagen nun den Produzenten des Energy-Drinks vor dem Obersten Gerichtshof Kalifornien auf Schadenersatz, ob sie damit Erfolg haben werden ist fraglich. Den Eltern ginge es dabei besonders darum, dass der Produzent „Monster Beverage“ erkenne, dass das Hergestellte Produkt „töten“ kann. Seitens Monster Beverage möchte man sich noch nicht weiter zu dem Fall äußern und lies lediglich bekannt geben, dass es bei mehr als acht Milliarden Verkäufen noch nie zu einem Todesfall gekommen sei. In den USA liegt der Marktanteil von Monster Beverage bei 39% und die Meldung über den Tod des jungen Mädchen könnte einen enormen Image-Schaden zur Folge haben. Nicht nur für Monster Beverage, sondern für die Koffein-Getränke im Allgemeinen.

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9 Kommentare

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    In Amerika gibt es doch spezielle Monster Java Sorten oder so etwas, die enthaltenen Koffein Werte sind doch um einiges höher, diese Getränke wurden gemacht um Leute mit vielleicht nur einer Dose 24 Stunden lang wach zu halten wer davon 3 Dosen trinkt ist selbst Schuld. Und mir alls Energy Konsument ist es egal, ich weiß das ich im Falle irgenwelcher Organversagen selbst Schuld bin.

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    ich glaube mal dass das Mädel ihrgend wie anderweitig noch erkrankt bzw. empfindlich auf Koffein war? ich hab mitm Arbeitskollegen vorm Jahr, extrem viele Drinks am Tag getrunken, 10 Dosen.. passiert ist (zum Glück?) nichts..

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      Das ist richtig, sie hatte Herzprobleme und letztlich ist das geschwächte Herz nicht mit der großen Menge Koffein zurecht gekommen. Man darf jedoch auch nicht vergessen, dass Monster in den USA mehr Koffein enthält als die deutsche Version es tut.

      Aber 10 Dosen am Tag sind eine beachtliche Menge. Also mir würde das ganz und gar nicht bekommen und am Tag darauf wäre ich wohl zu nichts mehr zu gebrauchen und würde nur noch durchhängen. Trinkst du ab und an immernoch so viele Dosen am Tag?

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        nein, niemals.. das war wirklich unnötig.. mitlerweile vllt. ein, zwei Dosen in der Woche.. das reicht auch 🙂

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          noch ein kleiner Nachtrag: wenn man aber in so hohen Mengen konsumiert, ist die Wirkung sowieso gleich 0. Zumin. bei mir hab ich festgestellt, wenn ich lange keinen Energy Drink trinke, und dann mal einen nach längerer Zeit trinke, dann merke ich schon wie u.a. das Koffein mich zumin. zeitweise nicht schlafen lässt 😉

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    Ich muss mal die Information anbringen…
    Gerüchten und Berichten zufolge hatte das besagte Mädchen sowieso einen angeborenen Herzfehler welchem Sie sich auch bewusst war. Wer sich dennoch Herzfrequenzerändernde Mittel zuführt handelt leichtsinnig und unbesonnen. Ebenso unbesonnen wie die Eltern, die nun versuchen einen ziemlich reichen Konzern zu verklagen. Als nächstes kommt wahrscheinlich wieder die Debatte in Mode, McDonalds zu verklagen, weil das Essen die Menschen dick macht.

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    Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab‘ mit 12 an Sylvester ca. 8 0,25er Red Bull weg gekippt und mir ging es blendend. Es soll jetzt nicht abstoßend oder ähnlich klingen, aber vielleicht sind Frauen anfälliger dafür als Jungs.

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