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Energy-Drinks und Sport
Energy-Drinks und Sport

Sind Energy-Drinks als Sportnahrung geeignet?

Immer wieder erhalten wir E-Mails mit der Frage, ob sich „Energy-Drinks als Sportnahrung geeignet sind“ oder ob diese während oder nach dem Sport konsumiert werden sollten. Wir haben zu diesem Thema bereits vor einigen Monaten einen Fachmann befragt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Getränke zwar nicht unbedingt schädlich sind, aber man nach Möglichkeit darauf verzichten sollte. Besonders das Koffein spielt bei der Risikobewertung eine wichtige Rolle, da es den Kreislauf anregt und besonders beim Ausdauersport zu Probleme mit dem Kreislauf führen kann. Menschen, die ohnehin Probleme mit dem Kreislauf haben sollten also vor dem Sport auf keinen Fall Koffein zu sich nehmen – egal in welcher Form.

Bereits 2010 hat die Süddeutsche Zeitung einen Artikel veröffentlicht, der über Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle im Zusammenhang von Energy-Drinks und Sport berichtet. In den damals veröffentlichten Artikel geht es unter anderem auch um die Frage, ab welcher Dosis das in vielen Dosen enthaltene „Taruin“ für den Menschen schädlich wird. So habe man im Jahre 2000 eine 19-jährige Frau tot aufgefunden, die am Vorabend sechs Wodka-Red-Bull zu sich genommen haben soll. Auch ein schwedischer Sportler im Alter von 31 Jahren ist nach einem 3000-Meter-Lauf mit Nierenversagen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Läufer soll kurz vor dem Start drei Dosen getrunken haben, was in etwa 240 mg Koffein entspricht.

Beispiel: Warnhinweis auf der Pure-Cofain-699-Dose

Doch bei keinem der oben genannten Fälle konnte ein direkter Zusammenhang zwischen dem Konsum und den daraus angeblich resultierenden Problemen hergestellt werden. Bei entsprechender Veranlagung kann es jedoch durchaus zu Problemen mit dem Herzen, Nieren oder anderen Organen kommen, wenn man die Getränke zum Sport trinkt. Auch eine Wechselwirkung mit anderen Substanzen im Körper kann nicht ausgeschlossen werden.

Sind Mineralgetränke die bessere Alternative?

Wer viel Sport treibt, sollte unbedingt darauf achten nicht zu dehydrieren und den Organismus mit Mineralien und Vitaminen zu versorgen. Ein User bei „helpster.de“ hat das Thema aufgegriffen und ziemlich treffend alles formuliert, was es zu dem Thema zu sagen gibt. Daher verweise ich an dieser Stelle einfach mal auf den Artikel und verzichte darauf, ihn hier neu zu formulieren. Man muss das Rad ja auch nicht immer zwanghaft neu erfinden.

Die Zufuhr von Flüssigkeit während des Trainings ist ausgesprochen wichtig und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Energy-Drinks sind hier eine schlechte Wahl, da sie in der Regel viel Zucker enthalten und den Körper nur kurze Zeit „pushen“ können. Auch nach dem Sport sind derartige Getränke eher unvorteilhaften, da sie durch den hohen Zuckeranteil nicht unbedingt förderlich für Muskelaufbau. Hier helfen fertige Drinks für Sportler und Bodybuilder weiter, da sie meist alle nötigen Inhaltsstoffe enthalten, die nach dem Training oder während dessen erforderlich sind. Doch auch beim Kauf der vorgefertigten Produkte sollte darauf geachtet werden, wann welche Nahrungsergänzungsmittel am sinnvollsten eingesetzt werden können.

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Freunde von Engery-Drinks bewahren ihren Vorrat gerne im Kühlschrank auf, aber es gibt noch andere Möglichkeiten, die Getränke zu kühlen. Einer Marktforschung zufolge werden jedes Jahr weltweit über fünf Milliarden Liter an Energy-Drinks verkauft. Das belebende Getränk erfreut sich unter Jugendlichen und Studenten einer ungebrochenen Beliebtheit, aber auch Erwachsene greifen gerne auf die koffeinhaltige Flüssigkeit zurück.

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