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Crowdsourcing-Energy-Drink: Die Macher von „beyondEnergy-Deine Idee-Dein Drink!“ im Interview

1. Damit unsere Leser einen besseren Eindruck von euch und eurer Idee bekommen, stellt ihr euch und euer Projekt am besten einfach selber kurz vor. Wer seid ihr? Und was macht ihr?

Wir sind Bernhard, Lukas und Marc und studieren BWL an der TU München. Im Rahmen unseres Studiums bearbeiten wir gerade ein Projekt, das die Entwicklung eines neuen Energy-Drinks per Crowdsourcing beinhaltet. Unser Ziel ist es, ein neues, leckeres Getränk in ansprechender Verpackung zu schaffen, dass sowohl den jetzigen Energy-Drink Konsumenten, als auch den aktuell eher davon abgeneigten „Kunden“ anspricht. Mit einem starken Partner im Hintergrund, das Projekt ist initiiert von dosionair.de (powered by Ball Packaging Europe), ist es uns auch möglich das Getränk am Ende zu produzieren und an die aktivsten Mitentwickler zu versenden.

2. Was hat man sich unter Crowdsourcing vorzustellen?

Crowdsourcing ist ein relativ neuer Begriff, die Idee dahinter ist via Internet eine große Masse an Menschen (die Crowd) zur Mitarbeit an einer Frage- oder Problemstellung zu motivieren.
Die Crowd wird dadurch zum Mitentwickler und kann eigene Ideen und Vorschläge einbringen, man wird quasi Teil eines firmeninternen Produktentwicklungsprozesses.

3. Welche Plattform wollt ihr wieso für euer Vorhaben verwenden?

Wir verwenden UnserAller.de, die größte deutsche Crowdsourcing Plattform. Zusätzlich stellt UnserAller eine Facebook-Applikation, die ganz einfach auf verschiedenen Facebookseiten eingebunden werden kann. So erhoffen wir uns Zugang zu einer großen Anzahl an motivierten Mitentwicklern (Facebook-Seite des Crouwdsourcing-Energy-Drinks).

4. Wie kommt man auf die Idee einen Energy-Drink über eine Crowdsourcing-Plattform realisieren zu wollen?

Es ist für Unternehmen von Vorteil per Crowdsourcing neue Ideen zu sammeln, da die Kunden direkt in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. So kann man speziell auf Kundenwünsche eingehen und Trends und Innovationen erkennen. Außerdem sinkt das Risiko ein neues Produkt „am Markt vorbei“ zu entwickeln.

5. Es gibt unzählige Energy-Drinks in vielen Geschmacksvariationen auf dem Markt und die großen Platzhirsche sind bei den Kunden beliebt. Wieso noch einen Energy-Drink auf den Markt bringen? Bietet der Markt noch genügend Potenzial?

Der Energy-Drink Markt birgt ein riesiges Potential. Wenn man ehrlich ist, sind sich die auf dem Markt befindlichen Geschmacksvariationen oft sehr ähnlich. Wir wollen hier etwas wahrhaft Neues und Anderes schaffen!
Außerdem lässt sich Statistiken entnehmen, dass ca. 75 % der Befragten nie oder fast nie Energy-Drinks konsumieren. Das ist eine enorme Anzahl an potentiellen Neukunden. Diese möchten wir in Kombination mit den jetzigen Konsumenten gerne für unser neues Getränk begeistern.

6. Um ein repräsentatives Meinungsbild zu schaffen, und auch um sicher zu gehen, dass das Getränk genügend Abnehmer finden wird, müssen sich natürlich möglichst viele Menschen an dem Projekt beteiligen. Wie wollt ihr bewerkstelligen, dass diese Vorrausetzungen erfüllt werden? Welche Voraussetzungen gibt es für euch noch? Gibt es einen „Plan B“?

Erfahrungsgemäß reichen ungefähr 500 Vorschläge, um genug Input für ein innovatives Produkt zu haben. Durch die Verbreitung über Facebook und UnserAller.de erhoffen wir uns Zugang zu vielen motivierten Teilnehmern, zusätzlich würden wir uns über eine rege Beteiligung aus den Reihen eurer Energy-Drink Community freuen.
Zur Incentivierung wollen wir den neuen Energy-Drink in einer Kleinserie herstellen und an die aktivsten und kreativsten Mitentwickler verschenken.

7. Wo seht ihr die größten Probleme bei der Umsetzung des Projekts?

UnserAller ist sehr erfahren im Umgang mit solchen Projekten und sie sind der Meinung, dass das Projekt Problemlos über die Bühne gehen wird. Auch bezüglich der Teilnehmerzahl sahen die Experten von UnserAller keine Probleme, da das Thema für Jedermann greifbar und interessant ist. Wir hoffen, dass unsere schwerste Aufgabe sein wird, uns aus all den tollen Vorschlägen für einen entscheiden zu müssen!

8. Welche Dinge behaltet ihr euch vor selbst zu entscheiden?

Natürlich wollen wir die User nicht bevormunden, sonst könnten wir den neuen Energy-Drink ja gleich selbst entwickeln. Wir möchten gar nicht entscheidend in den Prozess eingreifen, nach jeder Phase wird von den Teilnehmern abgestimmt, so wird die beste Idee gefunden, auf die im nächsten Schritt aufgebaut wird. Wir werden lediglich dort eingreifen, wo die Crowd Innovationen entwickelt, die lebensmittelrechtlich unzulässig sind, z.B. weil bestimmte Inhaltsstoffe nicht erlaubt sind. In diesem Fall werden derartige Vorschläge von uns mit „nicht umsetzbar“ markiert und scheiden aus der Abstimmung aus. Auch wenn Konzepte entstehen, die bereits in anderen Ländermärkten umgesetzt worden sind, müssen wir eingreifen. Weitere Probleme könnten durch die technische Realisierbarkeit entstehen, wir werden ständig im Kontakt mit den Herstellern sein, um die Machbarkeit laufend zu überprüfen.
Am Ende werden wir ein Komitee bilden und aus den besten Vorschlägen einen wählen.

9. In welche Richtung, vermutet ihr, wird die Community den Drink wohl entwickeln?

Das schöne an einem solchen Crowdsourcing Projekt ist, dass man die Richtung davor nie vorhersagen kann. Wir sind sehr gespannt auf die Ideen unsere User und lassen uns überraschen 😉

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