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Der gemeinnützige Idealverein foodwatch e.v. ruft derzeit über ihre Internetpräsenz und Newsletter (vom 04.07.2013) dazu auf Energy-Shots zu verbieten und fordert Handeln von Verbraucherministerin Ilse Aigner.Neben gesundheitlichen Risiken wird der fahrlässige Umgang mit Zutaten, Kunden und Werbung kritisiert. Auch die Politik reagiert nach Geschmack des Vereins zu Träge und erkennt die Risiken nicht. Die Konkreten Forderungen sind eine Altersfreigabe ab 18 und Regelungen für den Umgang mit den Mengen und Arten der Zusatzstoffe.

foodwatch fordert Energy-Produkte ab 18

Sind Energy-Drinks gefährlich?Der gemeinnützige Idealverein foodwatch e.v. ruft derzeit über ihre Internetpräsenz und Newsletter (vom 04.07.2013) dazu auf Energy-Shots zu verbieten und fordert Handeln von Verbraucherministerin Ilse Aigner.

„Heranwachsende sind nach relativer Mehrheit die Zielgruppe der Getränke-Hersteller koffeinhaltiger Produkte. Bei dem Konsum dieser Produkte setzen die Hersteller ihre Kundengruppe hohe Dosen an Koffein und Taurin aus, wodurch ein Gefährdungspotenzial entsteht.“ Kritisiert foodwatch die aktuelle Lage in der Bundesrepublik. Bei der These des Gefährdungspotenzials beruft sich der Verein auf die Ergebnisse verschiedener Gutachten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Energy-Shots sind laut der BfR-Wissenschaftler „nicht sicher“ und diese empfehlen ein Verkaufsverbot.

Diese Fakten stehen seit 2009 fest und liegen -theoretisch- Verbraucherministerin Ilse Aigner vor. foodwatch kritisiert das fehlende Handeln, fehlende Konsequenzen, mangelnde Beachtung und ruft zu einer E-Mail-Aktion auf.

Gerade Red Bull scheint das Paradebeispiel für foodwatch zu sein. Neben den Zutaten wird auch der Umgang mit Werbung kritisiert. Felix Baumgartner, der am 14 Oktober 2012 einen Fallschirmsprung aus der Stratosphäre auf die Erde absolvierte, wurde von Red Bull gesponsert und beauftragt. Während des Spektakels waren die Werbeplätze der Firma gut zu erkennen, allerdings wurde nicht auf deren Nebenwirkungen hingewiesen. Dabei stehen die hoch konzentrierten Präparate im Verdacht „Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Krampfanfälle und sogar Todesfälle zu verursachen“.

Gerade Sportler und Risikogruppen könnten von diesen Auswirkungen betroffen sein. Dabei gehe es nicht um den reinen Koffeingehalt, der in Deutschland bereits eine Höchstgrenze bei Getränken von 320 mg Koffein auf 1000 ml Getränk hat, sondern auch andere Substanzen wie Taurin. Gerade Wechselwirkungen sind hier das Problem, so der Verein.

Daher sind die Forderungen des Vereins sowohl die Einführung einer Altersgrenze ab 18, sodass Kinder und Heranwachsende besser geschützt werden, als auch einen Verkaufsstopp für hoch konzentrierte und potenziell noch riskantere Form der Energy-Shots.

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