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Bei Natriumcarbonaten handelt es sich um in der Lebensmitteltechnik eingesetzte Rieselhilfen, Säureregulatoren, Backtriebmittel und Trägerstoffe. Gängige Bezeichnungen für die verschiedenen Salze aus Natrium und Kohlensäure sind unter anderem Soda oder Natron. Dabei handelt es sich in der Regel um weiße bis farblose kristalline Pulver, die sich bereits ab einer Temperatur von 50 °C zu Kohlenstoffdioxid (CO2) und Natriumcarbonat unter Abscheidung von Wasser zersetzen. Mit Säuren reagiert es unter starker Schaumbildung zu Wasser und Kohlenstofdioxidu und bildet in Wasser gelöst eine schwache Base. Für die Lebensmittelindustrie werden die Natriumcarbonate im Labor hergestellt. Es haben sich verschiedene Verfahren etabliert, häufig wird es mit Ammoniak und Kohlendioxid in einer Natriumchloridlösung hergestellt. In der Trinkwasseraufbereitung wird es zur Regulierung des Säuregerades eingesetzt. Weitere Anwedungsgebiete ist der Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß. Natriumcarbonate finden wie bereits erwähnt als Rieselhilfen, Säureregulatoren, Backtriebmittel und Trägerstoffe verwendung. Sie gelten als unbedenklich und haben keinen ADI-Wert (täglich konsumierbate Höchstmenge). Direkter Kontakt kann zu Irritationen mit Augen und Haut führen.

Natriumcarbonate – E500

Natriumcarbonat als Pulver (Foto: Wikipedia.org - Ondřej Mangl)
Natriumcarbonat als Pulver (Foto: Wikipedia.org – Ondřej Mangl)

Bei Natriumcarbonaten handelt es sich, um in der Lebensmitteltechnik eingesetzte Rieselhilfen, Säureregulatoren, Backtriebmittel und Trägerstoffe.

Gängige Bezeichnungen für die verschiedenen Salze aus Natrium und Kohlensäure sind unter anderem Soda oder Natron. Dabei handelt es sich in der Regel um weiße bis farblose kristalline Pulver, die sich bereits ab einer Temperatur von 50 °C zu Kohlenstoffdioxid (CO2) und Natriumcarbonat unter Abscheidung von Wasser zersetzen. Mit Säuren reagiert es unter starker Schaumbildung zu Wasser und Kohlenstofdioxid und bildet in Wasser gelöst eine schwache Base. Die einzelnen Salze unterscheiden sich im Wassergehalt der Kristallform, daher werden sie unter der Gruppe der Natriumcarbonate zusammengefasst. Bei Natriumsesquicarbonat (E 500iii) liegt beispielsweise ein Mischkristall aus Natriumcarbonat und Natriumbicarbonat vor. Die Gruppe der Natriumcarbonate teilt sich wie folgt auf:

      • Natriumcarbonate (E 500)
      • Natriumcarbonat (E 500i)
      • Natriumhydrogencarbonat (E 500ii)
      • Natriumsesquicarbonat (E 500iii)

Der Trivialname Natron stammt nicht nur aus unserer Zeit, sondern war bereits den Griechen ein bekannter Begriff. Die Geschichte über die Verwendung von Natron durch den Menschen reicht allerdings noch viel weiter zurück. In Ägypten nutzte man, das dort in der Natur vorkommende Natron, um die Toten zu mumifizieren. Es galt dort als ein heiliger Stoff und wurde dort aus sogenannten Natronseen gewonnen. Nicht nur in Ägypten, sondern auch in Amerika existieren die natürlichen Natronseen. Unter dem Begriff Soda versteht man die chemischen Verbindungen Natriumcarbonat und Dinatriumcarbonat. Unter Natron werden im Allgemeinen die Verbindungen Natriumbicarbonat und Natriumhydrogencarbonat verstanden.

Für die Lebensmittelindustrie werden die Natriumcarbonate im Labor hergestellt. Es haben sich verschiedene Verfahren etabliert, häufig wird es mit Ammoniak und Kohlendioxid in einer Natriumchloridlösung hergestellt. In der Trinkwasseraufbereitung wird es zur Regulierung des Säuregerades eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete ist der Aufschluss von Kakao und Milcheiweiß.

Natriumcarbonate finden wie bereits erwähnt als Rieselhilfen, Säureregulatoren, Backtriebmittel und Trägerstoffe verwendung. Sie gelten als unbedenklich und haben keinen ADI-Wert (täglich konsumierbare Höchstmenge). Direkter Kontakt kann zu Irritationen mit Augen und Haut führen.

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Echtes Karmin – E120

Bei Echtem Karmin handelt es sich um einen in der Lebensmitteltechnik eingesetzten natürlichen Lebensmittelfarbstoff. Karmin, Karminrot, Cochenille oder Scharlachrot sind alles gültige Bezeichnungen für den in Wasser fast unlöslichen roten geruchslosen Farbstoff. In der Lebensmitteltechnik trägt er die E-Nummer E 120 und ist der einzige tierische Farbstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist. Für die Farbstoffgewinnung können allerdings nur die trächtigen Weibchen genutzt werden. Zur Herstellung werden die Schildläuse getrocknet, zermahlen und mit Wasser unter Zusatz von Schwefelsäure in Lösung gebracht. Mittels Alaun und Kalk kann der Farbstoff ausgefällt werden. Für ein Kilogramm Farbstoff benötigt man über 100.000 Schildläuse. Bestimmte Menschen sollten beim Verzehr von Lebensmitteln die diesen Farbstoff enthalten Vorsicht walten lassen. Es konnten pseudoallergische Reaktionen beobachtet werden. Zu dieser Risikogruppe zählen Menschen mit einer Allergie gegen Salicylsäure, deren Derivate oder Benzoesäure.

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