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Bei Calciumcarbonat handelt es sich, um ein in der Lebensmitteltechnik eingesetzter Farbstoff, Rieselhilfsstoff, Füllstoff, Trägerstoff und Säureregulator. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Calciumcarbonat auch schlicht als Kalk, kohlensaurer Kalk oder Kreide bekannt. In Reinform handelt es sich um einen festen, farb- und geruchlosen Feststoff, der sehr schlecht in Wasser löslich ist.

Calciumcarbonat – E 170

Bei Calciumcarbonat handelt es sich, um ein in der Lebensmitteltechnik eingesetzter Farbstoff, Rieselhilfsstoff, Füllstoff, Trägerstoff und Säureregulator.

Calciumcarbonat (E170) - (Foto: Walkerma - Wikipedia.org)
Calciumcarbonat (E170) – (Foto: Walkerma – Wikipedia.org)

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Calciumcarbonat auch schlicht als Kalk, kohlensaurer Kalk oder Kreide bekannt. In Reinform handelt es sich um einen festen, farb- und geruchlosen Feststoff, der sehr schlecht in Wasser löslich ist. Neben den natürlichen Vorkommen in Marmor, Kalkstein und anderen Mineralen, nutzen auch viele Tiere Calciumcarbonat als Hauptbestandteil des Skeletts. Wie bereits angesprochen ist die Löslichkeit in reinem Wasser sehr schlecht. Ist Kohlensäure mit in der Lösung, dann verbessert sich die Löslichkeit erheblich. Es ist weiterhin lichtecht und hitzebeständig, allerdings gegen Säuren empfindlich.

Genutzt werden häufig zwei Formen des Salzes:

  • Calciumcarbonat E170(i)
  • Calciumhydrogencarbonat E170(ii) / CI 77220

In der Lebensmitteltechnik ist Calciumcarbonat unter der E-Nummer 170 klassifiziert. Es wird häufig für Backmittel und Kaugummi gemahlen verwendet. Je nach Anwendungsfall kann E 170 aus natürlichen oder synthetischen Quellen verwendet werden. Die strahlend weiße Farbe ist neben Titandioxid (E171) einer der wichtigsten weißen Farbstoffe.

Calciumcarbonat ist ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel zugelassen und es wurde kein ADI-Wert festgelegt. Generell wird Calciumcarbonat als unbedenklich eingestuft und ist auch für Kosmetika und Medikamente zugelassen.

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Echtes Karmin – E120

Bei Echtem Karmin handelt es sich um einen in der Lebensmitteltechnik eingesetzten natürlichen Lebensmittelfarbstoff. Karmin, Karminrot, Cochenille oder Scharlachrot sind alles gültige Bezeichnungen für den in Wasser fast unlöslichen roten geruchslosen Farbstoff. In der Lebensmitteltechnik trägt er die E-Nummer E 120 und ist der einzige tierische Farbstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist. Für die Farbstoffgewinnung können allerdings nur die trächtigen Weibchen genutzt werden. Zur Herstellung werden die Schildläuse getrocknet, zermahlen und mit Wasser unter Zusatz von Schwefelsäure in Lösung gebracht. Mittels Alaun und Kalk kann der Farbstoff ausgefällt werden. Für ein Kilogramm Farbstoff benötigt man über 100.000 Schildläuse. Bestimmte Menschen sollten beim Verzehr von Lebensmitteln die diesen Farbstoff enthalten Vorsicht walten lassen. Es konnten pseudoallergische Reaktionen beobachtet werden. Zu dieser Risikogruppe zählen Menschen mit einer Allergie gegen Salicylsäure, deren Derivate oder Benzoesäure.

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