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Färberdistel-Extrakt

Kaliumchlorid – E508

Bei Kaliumchlorid handelt es sich um in ein der Lebensmitteltechnik eingesetzten Säureregulator und Säuerungsmittel.

Kaliumchlorid ist ein farb- und geruchsloser Feststoff, der sich sehr gut in Wasser lösen lässt. Der Geschmack ist leicht bitter. Für den menschlichen Organismus ist Kaliumchlorid ein wichtiger Bestandteil des Stoffwechsels. Bei dem Salz handelt es sich um das Kaliumsalz der Salzsäure, das unter anderem synthetisch durch die Reaktion von Salzsäure mit Kaliumhydroxid hergestellt wird. Als natürliche Ressource können auch in der Natur vorkommende Kalirohsalze aufbereitet werden.

Als Lebensmittelzusatzstoff wird Kaliumchlorid unter der E-Nummer 508 gelistet. Neben der Wirksamkeit als Säureregulator und Säuerungsmittel findet es auch als Festigungsmittel und Geschmacksverstärker Verwendung. Neben diesem vielfältigen Anwendungsfeld wird E508 weiterhin in Verbindung mit Carragen (E407) zum härten von Gelen angewendet.

Kaliumchlorid wird im größten Umfang allerdings als Kali-Düngemittel in der Landwirtschaft genutzt. In der Medizin werden unter der Verwendung von KCl isotonische Injektionslösungen hergestellt.

E508 ist ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel zugelassen. Für diesen Stoff wurde auch kein ADI-Wert festgelegt. Generell wird dieser Lebensmittelzusatzstoff als unbedenklich betrachtet.

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Echtes Karmin – E120

Bei Echtem Karmin handelt es sich um einen in der Lebensmitteltechnik eingesetzten natürlichen Lebensmittelfarbstoff. Karmin, Karminrot, Cochenille oder Scharlachrot sind alles gültige Bezeichnungen für den in Wasser fast unlöslichen roten geruchslosen Farbstoff. In der Lebensmitteltechnik trägt er die E-Nummer E 120 und ist der einzige tierische Farbstoff, der in der Europäischen Union zugelassen ist. Für die Farbstoffgewinnung können allerdings nur die trächtigen Weibchen genutzt werden. Zur Herstellung werden die Schildläuse getrocknet, zermahlen und mit Wasser unter Zusatz von Schwefelsäure in Lösung gebracht. Mittels Alaun und Kalk kann der Farbstoff ausgefällt werden. Für ein Kilogramm Farbstoff benötigt man über 100.000 Schildläuse. Bestimmte Menschen sollten beim Verzehr von Lebensmitteln die diesen Farbstoff enthalten Vorsicht walten lassen. Es konnten pseudoallergische Reaktionen beobachtet werden. Zu dieser Risikogruppe zählen Menschen mit einer Allergie gegen Salicylsäure, deren Derivate oder Benzoesäure.

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