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Herr Widerker rollt den Verpackungsmarkt von Getränken neu auf. Mit seiner neuen Erfindung, der innovativen 2 in 1 Getränkedose sollen die Genießer von Mixgetränken in die Erfahrung eines neues Geschmackserlebnisses kommen. Was genau unter der neuen Verpackung zu verstehen ist und wie sie funktioniert erläutert uns Herr Widerker in diesem Interview.

Herr Widerker, der Erfinder der innovativen 2 in 1 Getränkedose, im Interview

1. Hallo Herr Widerker, bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.

Ich heiße S. Widerker, bin 32 Jahre alt, wohne in Salzgitter und habe einen gewöhnlichen Job wie jeder andere auch. Ich habe meiner Kreativität zu verdanken auf meine Idee der 2in1 Getränkedose gekommen zu sein.

2. Sie haben etwas geschafft, von dem manch andere träumen. Wie kamen Sie auf die Idee, eine neue Getränkedose zu entwickeln?

Es war ein spontaner Einfall. Immer wenn ich ausgegangen bin, sah ich wie Leute Longdrinks immer in Gläsern gemixt serviert bekommen haben, wo das Verhältnis der Getränke niemals gepasst hat. Dann musste ich daran denken, dass man eigentlich fertige Dosen mit Mixgetränken erfinden sollte, jedoch nicht solche, dessen metallischen Geschmack man schmeckt, sondern die sich frisch beim Konsumieren mischen lassen können. Dann bin ich dann auf die 2in1 Getränkedose gekommen.

3. Hat Ihr beruflicher Hintergrund etwas mit der Entwicklung dieser Idee zu tun, oder war die neue Dose ein unerwarteter Geistesblitz?

Es war auf jeden Fall ein unerwarteter Geistesblitz.

4. Von der Idee zum Patent: Haben Sie nach der Idee, direkt einen Prototypen gebaut um Ihr neues System zu testen?

Für eine perfekte Nachbildung bräuchte man spezielle Maschinen, die ich natürlich nicht habe. Ich habe aber ein Modell gebaut, welches meiner Dose nahe kommt.

5. In Ihrer Patentschrift (DE10201300626883) sind Abbildungen des neuen Systems, können sie anhand dieser Bilder kurz erklären, wie diese Neuschöpfung funktioniert?

Die Abbildungen zeigen zwei Kammern, Haupt- und Nebenkammer, die beiden sind verbunden durch das Abreißkopfröhrchen. Beim Öffnen der Dose drückt die Öffnungslasche gegen die Spitze des Abreißkopfes, dabei bricht die Spitze an einer Bruchstelle weg. Somit ist nun der Weg von der Nebenkammer zur Hauptkammer frei. Konsumiert man anschließend die Dose, werden die beiden Getränke beim Kippen der Dose proportional vermischt.

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Fotos/Abbildungen: S. Widerker

Video: Steffan Hein (Youtube)

6. Eignet sich dieses neue Verfahren auch für Getränke mit Kohlensäure wie beispielsweise Energy-Drinks?

Natürlich, dafür war es auch gedacht.

7. Sind bei der Größe der Kammer mit der beizumischenden Flüssigkeit Grenzen gesetzt, oder könnte man diese ohne Probleme auf eine Größe bringen, die ein Mischungsverhältnis von 50 Prozent ermöglicht?

Das wäre auf jeden Fall möglich.

8. Gibt es schon Interesse von Unternehmen an der neuen Dose?

Noch nicht, da das Patent erst vor Kurzem veröffentlicht wurde.

9. Wenn man eine herkömmliche Aluminium- oder Weißblechdose mit der 2-in-1-Dose vergleicht, dann ist hier bei der Herstellung ein Mehraufwand nötig. Können abschätzen, in welchem Kostenverhältnis die Produktion einer neuen 2-in-1-Dose zu einer herkömmlichen Dose steht?

Die Herstellung der Dose, sprich das Einbauen des Abreißkopfes sowie der Nebenkammer, wird teurer sein, jedoch meiner Einschätzung nach sehr minimal.

10. Sind die neuen Dosen vollständig aus einem Material gefertigt, oder können sich durch das Ventil bzw. den Abreißknopf Probleme bei der Entsorgung und der anschließenden Wertstoffwiederaufbereitung (Recycling) ergeben?

Nein, die Entsorgung wird keine Probleme bereiten, weil die Dose zwar aus verschiedenen Materialien bestehen kann, diese jedoch problemlos wiederverwendet werden können.

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